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Familie 2.0 – Gemeinsames Aufwachsen in der digitalen Welt
Wissenschaftliche Jahrestagung der Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungsberatung Niedersachsen 2013

Wer kennt sie nicht, die Jugendlichen, die im Minutentakt auf ihr Smartphone blicken und zuhause den Laptop nicht mehr zuklappen, immer informiert sein wollen. Wer macht gerade was und wo? Was könnte die anderen für mich interessieren? Wie optimiere ich mein virtuelles Selbst? Die Kinder, die bei Computerspielen die Erwachsenen wie selbstverständlich besiegen, deren Aufmerksamkeit aufgesogen wird von Online-Rollenspielen. Die jungen Eltern, die ihrem Kleinkind das Smartphone oder Tablet zum Spielen überlassen, weil es sich dann so gut allein beschäftigt.

Die Relevanz von Medien im Lebensalltag von Kindern, Jugendlichen und Familien ist seit Jahren exponentiell gestiegen und mit der Verbreitung von Smartphones hat der permanente Zugang zum Internet den Alltag erobert. Die Nutzung digitaler Medien des sogenannten Web 2.0 gehört heute ganz selbst verständlich zum Alltag von jungen Menschen, und das meint nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern inzwischen werden die sogenannten „digital natives“, die nach 1980 direkt in das Digitale Zeitalter hineingeboren wurden, selber Eltern und ihre Kinder wachsen auf mit sich rasend schnell verändernden digitalen Möglichkeiten, in sozialen Netzwerken, in virtuellen Welten. Wie wirkt sich das auf Beziehungen und Identität, auf Denken und Lernen aus?
Die Angebote eröffnen eine Vielzahl von Chancen: Information, Kontaktaufbau, Beziehungspflege, Selbstdarstellung und Partizipation. Aber die digitale Welt ist auch nicht frei von Risiken, wie etwa problematischen Online-Bekanntschaften, dem Missbrauch privater Daten, „Cyberbullying“ oder Suchtverhalten. Diese Gefahren sind vor allem in der Phase der Selbstsuche und –findung bedeutsam.
Fachkräfte in Erziehungsberatungsstellen, in Jugendberatungs- und auch in Suchtberatungsstellen müssen sich damit auseinandersetzen, dass Medien heute eine bedeutsame Sozialisationsinstanz darstellen. Das Thema ist in jeder Familie und damit auch in der Beratung präsent.
Die Tagung soll dazu einen anregenden Diskussionsbeitrag leisten, uns Beraterinnen und Beratern helfen, zu verstehen und uns Rüstzeug vermitteln.

Dazu laden wir Sie herzlich ein!

Bitte laden Sie sich das komplette Programm im pdf-Format herunter.

Die Tagung ist bei den Psychotherapeutenkammern Niedersachsen und Bremen mit 12 Punkten akkreditiert.


















Das ausführliche Programm steht zum Download bereit auf www.erziehungsberatung-niedersachsen.de.